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Vortrag des Bundes der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten

18. Februar 2018, 19:30 Uhr
Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte als ausgegrenzte NS-Opfer
Martin-Niemöller-Saal, Konrad-Adenauer-Str. 5

Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Geschädigte, die durch den nationalsozialistischen Massenmord an Kranken, Behinderten und sozial Stigmatisierten ihre nächsten Angehörigen verloren haben, gehören zu den ausgegrenzten NS-Opfern und sind bis heute nicht den anerkannten NS-Verfolgten gleichgestellt. Sie tragen zudem schwer an dem Vorurteil, sie selbst oder ihre Familien seien „minderwertig“ oder „lebensunwert“ gewesen.

Die Arbeitsgemeinschaft Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten (AG BEZ), bis Ende 2009 unter dem Namen Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V. (BEZ) bekannt, setzt sich für die Rehabilitierung der Opfer ein und wendet sich gegen das Vergessen des erlittenen Unrechts.

Margret Hamm (Vorsitzende AG BEZ) wird in Ihrem Vortrag ausführlich über „Euthanasie“ und Zwangssterilisation und ihren Nachwirken bis heute berichten.

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